19 .März 2025

Ex-Ministerin Alma Zadic (Grüne) gerät unter Druck: Justizbeamte sollen Rückführungen von Flüchtlingen für teure Luxusreisen genutzt haben. Häftlinge wurden dabei mit luxuriösen Privatjets abgeschoben – auf Kosten des Steuerzahlers.

Mit so einem luxuriösen Privatjet wurden die Abschiebungen durchgeführt

Flugreisen im Privatjet, Thermenaufenthalte und Selfies unter Palmen: Was nach Influencer-Lifestyle klingt, wird nun für Beamte des Justizministeriums zum Bumerang. Pikante Social-Media-Postings sorgen aktuell für Wirbel: Auf Instagram und Facebook prahlen Justizwachebeamte mit Fotos aus Bukarests noblen Wellness-Oasen und kommentieren sie mit Sätzen wie “What a life” – während sie eigentlich im Rahmen von Abschiebeflügen unterwegs waren, wie die Tageszeitung “Heute” aktuell berichtet.

Besonders brisant: Für die Überstellungen ausgewiesener Strafgefangener wurde offenbar nicht der Linienflug gewählt – sondern ein exklusiver Privatjet.

Auf einem der Bilder posiert ein Beamter stolz vor einem silbernen “Pilatus PC-12 NGX”.

Die Kosten: Rund 9000 Euro pro Flugstunde.

Laut Informationen, die “Heute” vorliegen, wurde die Maschine ausschließlich für die Überstellung von acht Personen gechartert.

Justizministerium rechtfertigt sich

Laut Insidern aus Exekutivkreisen nutzten die Beamten die Dienstreisen auch für Wellness-Programme. Dokumentiert sind Besuche im „Feng Shui Park“ der Bukarester Stadt-Therme – sonnenbaden inklusive.

Auf Anfrage von “Heute” verteidigt das Ministerium den Einsatz des Businessjets: Die Charterflüge seien “aus Sicherheitsgründen” und aufgrund “unmöglicher Alternativen” notwendig gewesen. Insgesamt habe es in Zadics Amtszeit (2020 bis 2025) mehr als 800 Rückführungen im Linienverkehr oder am Landweg gegeben – lediglich zwei davon per Charter.

Dennoch bleibt die Frage: Warum der Luxus-Jet und das Urlaubs-Feeling?

Die Causa rund um Jet-Flüge und Thermen-Postings bringt die ehemalige Justizministerin Alma Zadic zunehmend in Erklärungsnot. Die Fotos und Aussagen stammen von Beamten aus ihrem Ressort.

Wie es dazu kommen konnte, dass Dienstreisen offenbar zu Luxus-Trips mutierten, bleibt bislang unbeantwortet.

Leserkommentare ……………………………………………..

Ich möchte gar nicht wissen, in welche dunklen Kanäle das hart verdiente Steuergeld verschwindet.

Was spricht gegen einen Waggon, den man an eine Zuggarnitur anhängt, die sowieso nach Bukarest fährt? Da haben mehr Platz drinnen und die Kosten sind im Vergleich zu Privatjets gleich null.

Ihre Klientel muss doch verwöhnt werden.

Die Hercules vom Bundesheer hätte es auch getan,natürlich vollbeladen!

Besser wären die C-130 Hercules des Bundesheeres: die muss man nicht mieten und es passen mehr rein.

Für mich sind diese Drei unmöglich! Einer der Kommunist, der Zweite ein Gegendemokrat, er akzeptiert nicht den Gewinner, also nicht die Wähler, die Dritte eine Kriegstreiberin …. Armes Österreich

Quelle https://exxpress.at/politik/abschiebe-haeftinge-durften-im-luxus-privatjet-reisen-auf-steuerzahlerkosten/

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