28 .November 2024

Kika/Leiner, KTM, Schaeffler: Auf eine Insolvenz folgt die nächste. Das hat unter anderem mit den steigenden Arbeits- und Energiekosten zu tun.

Am Mittwoch kam die nächste Schreckensnachricht: Auch der deutsche Autozulieferer Schaeffler schließt sein Werk in Niederösterreich.I

Die österreichische Wirtschaft steht unter massivem Druck. Große Unternehmen wie KTM oder kika/Leiner kürzen Arbeitsplätze, schließen Standorte oder müssen Insolvenz anmelden.

Laut Wifo befindet sich das Land bereits in einer Rezession. Fiskalratspräsident Christoph Badelt nennt in seinem aktuellen „Produktivitätsbericht“ die Gründe: Steigende Arbeits- und Energiekosten, Lieferkettenprobleme und ein schwaches Konsumverhalten setzen der Wirtschaft massiv zu, berichtet „OE24“.

Schaeffler schließt nach über 60 Jahren das Werk in Berndorf. Das ist nur ein Beispiel von vielen. Immer mehr Unternehmen können sich Österreich nicht mehr leisten, niemand bezahlt ihnen die hohen Lohn- und Energiekosten. Der Standort bricht uns unter dem Allerwertesten weg.

Schaeffler schließt Werk in Niederösterreich

Der deutsche Autozulieferer Schaeffler sorgt für einen weiteren Schock: Sein Werk in Berndorf (NÖ) wird geschlossen, wodurch 460 Arbeitsplätze gefährdet sind. Diese Nachricht folgt auf die Bekanntgabe der KTM AG, ein Sanierungsverfahren einzuleiten. Auch Thyssen-Krupp plant den Abbau von tausenden Stellen – unklar ist, inwieweit heimische Standorte betroffen sein werden.

Pleite von Signa und kika/Leiner trifft heimische Wirtschaft hart

Die Insolvenz des Signa-Konzerns von René Benko hat ebenfalls schwere Auswirkungen. Firmen wie kika/Leiner werden mitgerissen, wodurch weitere 1.300 Arbeitsplätze verloren gehen. Die anstehenden Herausforderungen sind enorm und stellen eine große Aufgabe für die kommende Regierung dar, die Lösungen für diese wirtschaftlichen und sozialen Probleme finden muss.

Leserkommentare ………………………………………………………

Wie lange kann sich Österreich Nehammer und Babler noch leisten??!

Die hohen Energiekosten, die Menschen und Unternehmen in die Insolvenz treiben, sind politisch gemacht und gewollt.

das geht den bach hinunter und lässt sich nicht mehr aufhalten

das kommt noch dicker – das ist erst der anfang

Weiters werden mit zumindest starken Stellenabbau folgen: Voestalpine, Strabag, Andritz und Magna. Kann gar nicht Anders sein wenn man sich in der EU umsieht.

Schuld an der gesamten Misere ist die EU mit ihren irrwitzigen Gesetzen und Vorgaben. Zigtausende Lobbyisten bearbeiten die korrupten Beamten und abgehalfterten Politiker, die dem dann beigeben und uns derart das Geld aus der Tasche ziehen und Unternehmen belasten: Green Deal, Lieferkettengesetz, Ukrainemilitärhilfe, Normen und Vorgaben ohne Ende und on Top die ganzen migrantenfreundlichen Gerichtshöfe: so können wir selbst die größten Versager nie mehr anschieben.

Die Sanktionen wirken !

Quelle https://exxpress.at/economy/alarmstufe-rot-in-der-wirtschaft-oesterreichische-unternehmen-kaempfen-mit-krisen/

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