3 .April 2025

Der ORF will sparen. Deshalb schickt er mehr als 300 seiner Bestverdiener in die Luxus-Frühpension – bezahlt vom Gebührenzahler. Auch Nachrichten-Anchor Armin Wolf könnte betroffen sein – und das sorgt für Zündstoff. Denn kaum ein ORF-Gesicht polarisiert so stark wie er.

Armin Wolf (Bild) ist der teuerste Journalist am Küniglberg – mit einer Jahresgage von 266.855 Euro.

Der ORF räumt auf – und zwar ganz oben: Mehr als 300 ältere Besserverdiener sollen mit einem Golden Handshake in die Frühpension geschickt werden. Der Grund: Die Regierung hat die Haushaltsabgabe bis 2029 eingefroren. Der ORF spricht von einem Sparpaket von etwa 300 Millionen Euro.

So sieht er also aus, der Sparkurs à la ORF: Gutverdienern ab 60 winkt ein goldener Abschied – 55 Prozent des Letztgehalts bis zur Pension, bezahlt vom Unternehmen, also vom Gebührenzahler.

Wer nicht freiwillig geht, riskiert die Kündigung – oder besser gesagt: einen sanften Rauswurf in Zeitlupe.

Bei Gagen im sechsstelligen Bereich dürfte kaum jemand das Angebot ablehnen.

Doch zurzeit beschäftigt viele vor allem eine Frage: Ist auch Armin Wolf betroffen?

ORF-Chef Roland Weißmann (Bild) muss den Sparstift ansetzen – denn die Haushaltsabgabe wird bis 2029 nicht an die Inflation angepasst.

Ein Kandidat für den Handshake

Der langjährige „ZiB 2“-Moderator, Jahrgang 1966, liegt genau an der Altersgrenze, ab der das Angebot gilt: Männer vor 1966, Frauen vor 1967, berichtet oe24. Und Wolf gehört zur finanziellen ORF-Spitze: 266.855 Euro brutto jährlich – damit liegt er laut Transparenzbericht auf Platz 10 der bestbezahlten ORF-Mitarbeiter und ist der höchstbezahlte Journalist des Hauses.

Kein Wunder also, dass sein Name kursiert. Kaum jemand würde besser auf die Liste passen. Wenn schon sparen, dann bei den Spitzengehältern – forderte zuletzt SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler. Die ORF-Pressestelle hüllt sich in Schweigen:

Wer ein Angebot erhalten hat, werde nicht öffentlich gemacht.

Seit mehr als 20 Jahren das Gesicht der „ZiB 2“: Armin Wolf (Bild) dachte schon über einen Abgang nach – geblieben ist er trotzdem.

Ein Interviewstil wie ein Verhör?

Seit Jahren sorgt Armin Wolf mit seinem scharfkantigen Interviewstil für Schlagzeilen – und für Kontroversen. Anders als sein Vorgänger Robert Hochner, dessen kritische, aber sachliche Fragetechnik vielen bis heute positiv in Erinnerung ist, wirft man Wolf vor, seine Gespräche häufig wie ein verbal vorverurteilendes Verhör zu führen. Ein Beispiel: „Was hat eine wie Sie im Nationalrat zu suchen?“ – eine Frage, die er einer scheidenden Abgeordneten mehrfach stellte.

Ein guter Journalist hätte – nach harten, aber fairen Fragen – das Urteil dem Publikum überlassen.

Armin Wolf sieht in Robert Hochner (Bild) ein Vorbild – stilistisch liegen zwischen beiden jedoch Welten.

Politischer Aktivismus mit Sendeplatz?

Wolfs Attacken zielen oft auf die Person – nicht auf das Thema. Immer wieder verliert er sich in Nebenschauplätzen, etwa in vermeintlichen Widersprüchen zwischen früheren und aktuellen Aussagen seiner Gäste. Die wirklich zentralen Fragen, die viele Österreicher bewegen – Teuerung, Migration, Kriegsgefahr – bleiben dabei häufig auf der Strecke.

Kritiker sehen in ihm weniger einen mutigen Journalisten als einen politischen Aktivisten im ORF-Studio.

Besonders aus den Reihen der FPÖ hagelt es regelmäßig Kritik: Einseitigkeit, Schlagseite, Haltung statt Objektivität. Dass mehr als die Hälfte der TV-Zuschauer die ORF-Berichterstattung als unausgewogen empfinden, dürfte auch mit Wolfs Auftreten gegenüber FPÖ- und ÖVP-Politikern zu tun haben.

X (Twitter) als Kampfarena – bis zum Rückzug

Von Twitter (heute: X) hat sich Wolf nach der Übernahme durch Elon Musk zurückgezogen. Zuvor war er dort für seinen aggressiven Ton gegenüber Kritikern bekannt. Andersdenkende fühlten sich von ihm öffentlich abgekanzelt – müssen aber weiterhin die ORF-Abgabe zahlen, ob sie wollen oder nicht.

In Deutschlands öffentlich-rechtlichem Rundfunk wäre ein solches Auftreten eines Nachrichten-Moderators kaum denkbar.

Dort beschränken sich prominente TV-Gesichter meist auf sachliche Beiträge und Programmhinweise – politische Auseinandersetzungen im Netz sind ein Tabu, vor allem mit Gebührenzahlern.

Ausgenommen: Der teuerste Mann im ORF

Ob Armin Wolf bald seinen Hut nehmen wird, wissen wir nicht. Eines steht aber schon fest: Nicht betroffen vom Handshake-Programm ist Pius Strobl, Jahrgang 1956, der mit 451.710 Euro Jahresgehalt sogar mehr verdient als ORF-Chef Weißmann.

Strobl wurde von Ex-General Wrabetz bis Ende 2026 vertraglich gebunden und verantwortet aktuell den ORF-Umbau. Intern erntet er dafür Lob.

Kommentare ………………………………..

Das ist kein Aufräumen, sondern eine Belohnung. Normale Arbeitnehmer können davon nur träumen.

451.710 Euro Jahresgehalt als Sicherheitsbeauftragter??
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

Auch den golden handshake zahlen wir alle …

Und für Extra-Luxuspensionen gibt es mehr als 120 Mio. ORF-Pensionsrücklagen. Das Paradies ist eine Mondlandschaft dagegen.

Wozu ein Golden Handshake?
Einen feuchten Händedruck und tschüss!

Privatisiert endlich diesen Dre. sksender. Dann kann er allen seinen Günstlingen soviel zahlen wie er will. Mit seinem parteilichen, manipulativen Programm wird er sicher genug Kunden am Markt finden.

Golden Handshake haben diese NICHT VERDIENT.

Die haben lange genug wie die maden im Speck gelebt – das muss aufhören egal wie !

Dazu fehlte die objektive Leistung.

10 Jahre tachinieren für 10 000 Euro im Monat. In der freien Wirtschaft schauts anders aus. Otto Normalverbraucher wird einfach mit 6 Wochen Kündigungsfrist hinausexpediert, dann ein halbes Jahr Arbeitslosenunterstützung und dann Notstandsunterstützung falls Bedürftigkeit nachgewiesen wird .

Wir haben ja die Politiker gewählt, die so ein Schmarotzertum mit unserem Steuergeld möglich machen.

Hat es früher auch gegeben bei Post , ÖBB und Gemeinde , ÖMV, Siemens etc. Da war die Klofrau pragmatisiert und mit 45 -50 freigestellt und frühpensioniert.

Quelle https://exxpress.at/news/aus-fuer-armin-wolf-der-orf-schickt-300-bonzen-mit-golden-handshake-heim/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert