02.04.2025

Die Budget-Situation in Österreich wird immer verheerender. AMS-Chef Kopf spricht sich deshalb nun für eine Abschaffung der Altersteilzeit aus.

Angesichts des Budget-Lochs wird jetzt auch beim AMS eingespart. Im Raum steht die Abschaffung der Altersteilzeit.

Erst am Montag wurde bekannt, dass das Budgetloch in Österreich noch größer ist als bisher bekannt war. Wie entsprechende Zahlen der Statistik Austria belegen, sind die Staatsschulden im Vorjahr auf satte 394,1 Milliarden Euro angestiegen.

Die Bundesregierung hat bereits erste Maßnahmen angekündigt, um ein drohendes Defizitverfahren der Europäischen Union doch noch verhindern zu können. So wurde etwa das bisherige Modell der Bildungskarenz mit 1. April abgeschafft – am Mittwoch präsentierte die Bundesregierung ein Nachfolgemodell.

„Ich hielte es für gerechtfertigt, deutlich einzuschränken“

AMS-Chef Johannes Kopf ging am Mittwoch nun einen Schritt weiter und sprach sich für die Abschaffung der Altersteilzeit aus. Dieses Modell konnten bisher all jene nutze, die fünf Jahre vor der Pensionierung stehen und mit ihrem Arbeitgeber eine Einigung erzielen konnten. „Das Modell ist total attraktiv für die Arbeitnehmer, aber deutlich zu teuer“, wird der 52-Jährige in der „Krone“ zitiert.

Vor allem für das AMS sei die Altersteilzeit sehr teuer, da im Falle der kontinuierlichen Altersteilzeit 90 Prozent der Kosten von der Arbeitslosenversicherung bezahlt werden. „Das österreichische Modell ist mit Blick auf die Budgetsituation deutlich zu teuer. Ich hielte es für gerechtfertigt, deutlich einzuschränken“, stellt der AMS-Chef klar.

Regierung will auf Teilpension umstellen

Auch im Regierungsprogramm sei eine Umstellung auf das neue System einer Teilpension verankert. Während bei der bisherigen Regelung die meisten Arbeitnehmer nur noch die Hälfte arbeiteten, dafür jedoch drei Viertel ihres Lohnes und die volle Pensionsversicherung erhielten, soll künftig eine verringerte Arbeitszeit ab 62 oder 63 möglich sein. Hierbei beziehen die Arbeitnehmer teilweise schon Pension.

Laut Kopf wäre dieses Konzept für den Staat deutlich billiger. Zudem kämen die Mittel aus der Pensionsversicherung und nicht mehr aus der Arbeitslosenversicherung.

Leserkommentare …………………………..

Überall fehlt das Geld, nur bei den Politikern ist genug vorhanden. Sehr seltsam.

Sparts mal bei den unnötigen Kursen. Und vor allem: ab 50 ist man zu alt für den Arbeitsmarkt. Die Leute hängen dann ewig beim AMS oder in der Mindestsicherung. Arbeiten soll man aber bis fast 70. Wie soll sich das ausgehen?

Die meisten Kurse sind doch nur ein Geschäftsmodell für die privaten Kursanbieter, beinhalten aber keine wirkliche Lösung oder Hilfe für die meisten Teilnehmer, kann sich der gelernte Österreicher ohnehin denken, wie das so die Vergabe läuft unter den Haberern …

Die sog. Sozialökonomischen Betriebe verschlingen Unmengen an Förderungen für nix. Es nehmen dort immer wieder dieselben Personen teil, weil sie dich auf keinem Dauerarbeitsplatz halten (wollen).

Ja wenns Kurse sind die es auch Wert sind. Ich war einmal 2 Monate arbeitslos. Nach 3 Wochen wurde ich in einen Kurs gesteckt. Ich musste dort ein Bildchen malen wie mein Arbeitsplatz aussehen könnte.

Vielleicht sollten man endlich darüber nachdenken, ob die vielen, vielen Deutschkurse, Kurse für die die ohne jegliche Ausbildung, Analphabeten hergekommen sind, Integrationskurse, Wertekurse usw. sinnvoll und weiter finanzierbar sind.

Das AMS soll lieber die suspekten Alibischulungen wo 60 Jährige zu Computerkursen oder zu Kursen wie bewerbe ich mich richtig geschickt werden nur weil die Kurveranstalter mit einem AMS Mitarbeiter Verwandt oder Verschwägert ist, oder Deutschkurse wo die Kursveranstalter selber nur gebrochen Deutsch können, das sind Fakten und Auswüchse von Freunderkwirtschaft und Korupption die beim AMS wie so gut wie auf jedem Amt oder Behörde gegenwärtig ist.

einfach mal die „Seppen-Kurse“ abschaffen, die nur dazu dienen, Arbeitslose auf trab zu halten.

Kaum einer ist froh über Bewerbungskurse, SÖB usw. vor allem wenn man älter ist und es eh für die Würscht ist,

weil einem die Firmen nicht mehr einstellen, egal wie „schön“ die Bewerbung geschrieben ist.

Die Leute bleiben jahrelang arbeitslos und werden nur von Kurs zu Kurs geschickt.

Meiner Meinung nach erhält man beim AMS keine Hilfe oder Unterstützung bei der Arbeitsvermittlung. Somit ist dieser völlig unnütze Verein soforf aufzulösen da er nur Geld kostet aber so gut wie keine Erfolge aufzuweisen hat.

Meiner Erfahrung nach, werden besonders ältere Österreicher besonders gequält, weil man bei diesen noch eine Chance sieht, sie wieder loszuwerden. Diese werden schon nach drei Wochen arbeitslos in einen Kurs gesteckt, auch wenn sie krank sind, während „ich nix Deutsch“ nur alle drei Monate mal vorbeischauen müssen.

Es ist egal ob die Altersteilzeit abgeschafft wird oder nicht!

Wenn ich mit 60 nicht mehr arbeiten gehen will, zahlt mich das AMS, so oder so, Arbeit werde ich keine mehr finden!

Mit 60 habe ich 45 Versicherungsjahre und dann will ich nicht mehr!

Es gibt 80.000 Jobs bei 400.000 Arbeitslosen.

Quelle https://www.heute.at/s/kein-geld-mehr-da-das-soll-beim-ams-abgeschafft-werden-120100419

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