22. März 2025
Deutsche Polizeibeamte sind unzufrieden mit den elektrischen Polizeiautos, die ihnen von der Regierung aufgezwungen wurden. Einsätze können wegen leerer Batterie nicht abgeschlossen werden.

Wer sein (Polizei-)Auto liebt, der schiebt
Ralf Kusterer, stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (Deutsche Polizeigewerkschaft, DPolG), sagte der Boulevardzeitung Bild am 20. März, dass die Batterien der neuen Autos viel zu schnell leer seien, um sie effizient im Sinne der Strafverfolgungsbehörden nutzen zu können.
Dem Gewerkschaftsführer zufolge mussten einige Polizeieinsätze abgebrochen werden, da die Autos selbst dann an Leistung verloren, wenn sie über Nacht auf der Polizeistation aufgeladen wurden.
Einige Beamte mussten ihre Arbeitszeit an Ladestationen verbringen, während die Batterie ihrer Autos langsam wieder aufgeladen wurde.
Im Juli 2024 erhielten Polizeistationen im südwestdeutschen Bundesland Baden-Württemberg eine Flotte von 136 Audi Q4 e-tron 45 Quattro-Fahrzeugen (Einzelhandelspreis ab 55.000 Euro).
Der Innenminister des Landes, Thomas Strobl von der Christlich Demokratischen Union (CDU), bezeichnete die Autos als „Investition in unsere Sicherheit und in den Klimaschutz“.
Baden-Württemberg wird von den Grünen regiert, mit der konservativen CDU als Juniorpartner.
Neues #Elektrofahrzeug: Unsere Fahrzeugflotte fährt ab sofort auch den Audi Q4 e-tron. Mit einer Reichweite von 540 Kilometern kann er auch bei längeren Strecken unterstützen. Unsere Flotte wird regelmäßig erneuert. Wie gefällt Euch unser Neuzugang? Eure #Polizei #Stuttgart

Auf die Frage der liberalen Landtagsabgeordneten Julia Goll, wie das Ministerium die Situation einschätze, antworteten Beamte des Ministeriums Berichten zufolge, dass Polizeibeamte die Zeit, die sie an der Ladestation verbringen, nutzen könnten, um „beispielsweise durch die Nutzung von zur Verfügung gestellten persönlichen Mobilfunktelefonen Recherchen durchführen oder eine teilweise Vorgangssachbearbeitung vornehmen.“
Goll bezeichnete die Vorschläge als „grotesk“ und als völlig abwegig für eine seriöse Polizeiarbeit.
Kusterer sagte: „In der Realität sitzen zwei Beamte im Fahrzeug und hören im Funk, wie eine andere Streife um Hilfe ruft.“
Wie oft Polizeieinsätze durch leere Batterien von Polizeifahrzeugen behindert wurden, konnte das Landesinnenministerium nicht feststellen, da ‚es keine statistische Erfassung von Verfolgungsjagden oder Notfalleinsätzen der baden-württembergischen Polizei gibt‘.
Leserkommentare …………………………………………
Demnächst brennen dann die ersten E-Polizeifahrzeuge aus, weil die Batterien deutlich schneller gealtert sind, als bei Privatfahrzeugen…
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen wie ein zartes Filetsteak.
Die Schildbürger waren ein Lercherlschaaß dagegen.
Quelle https://tkp.at/2025/03/22/leere-akkus-bei-e-dienstautos-reduzieren-arbeitsbelastung-der-polizei/